Was ist StageConnect? Digitales Audio über ein XLR-Kabel erklärt

StageConnect erklärt: digitale Mehrkanal-Audioübertragung über ein XLR-Kabel zwischen Mischpult, Stagebox und Monitor.

Ein einziges XLR-Kabel, aber bis zu 32 digitale Audiokanäle, Steuerdaten, Clock und sogar Stromversorgung: Genau hier setzt StageConnect an. Die von Music Tribe entwickelte Technik findet sich inzwischen in verschiedenen Produkten von Behringer, Midas und Klark Teknik und spielt insbesondere im Umfeld der Behringer-WING-Mischpulte eine wichtige Rolle. Doch was ist StageConnect eigentlich genau, woher kommt das Format, welche Geräte sind kompatibel und worin unterscheidet sich die Technik von AES50, Ultranet oder Dante?

StageConnect ist dabei nicht einfach eine weitere analoge XLR-Verbindung. Obwohl gewöhnliche dreipolige XLR-Stecker verwendet werden, handelt es sich um eine digitale Mehrkanalverbindung. Dadurch lassen sich beispielsweise Stageboxen, Personal-Monitoring-Systeme, Audio-Interfaces oder zusätzliche Ein- und Ausgänge mit sehr wenig Verkabelungsaufwand miteinander verbinden.

Kurzinfo für Eilige

StageConnect ist eine digitale Mehrkanalverbindung von Music Tribe für Live-, PA- und Studiosysteme. Über ein einziges dreipoliges XLR- beziehungsweise 110-Ohm-DMX-Kabel können bis zu 32 Audiokanäle mit 24 Bit sowie Steuerdaten, Clock, MIDI und teilweise Strom übertragen werden. Das System kommt vor allem bei Behringer-, Midas- und Klark-Teknik-Geräten zum Einsatz.

Was ist StageConnect und wie funktioniert es?

StageConnect ist ein digitaler Audio-Bus, der mehrere Signale gleichzeitig über eine dreipolige XLR-Verbindung transportiert. Das unterscheidet die Technik grundlegend von einer normalen Mikrofonleitung: Dort wird über das XLR-Kabel üblicherweise ein einzelnes analoges Audiosignal übertragen. Bei StageConnect dient das gleiche mechanische Steckersystem dagegen als Verbindung für digitale Daten.

Der Bus arbeitet mit unkomprimiertem PCM-Audio mit 24 Bit. Aktuelle StageConnect-Geräte unterstützen 44,1 und 48 kHz. Die verfügbare Bandbreite umfasst bis zu 32 Audiokanäle, die abhängig von der jeweiligen Konfiguration als Ein- oder Ausgänge genutzt werden können. So sind beispielsweise 32 Eingänge, 16 Ein- plus 16 Ausgänge oder andere passende Kombinationen möglich. Die Latenz liegt laut Hersteller im Sub-Millisekunden-Bereich.

Audio, Daten und Strom über dieselbe Leitung

Der eigentliche Reiz von StageConnect liegt darin, dass das Kabel nicht nur Audiodaten transportiert. Die Verbindung kann außerdem Clock- und Steuerinformationen übertragen. Neuere Geräte nutzen StageConnect darüber hinaus für MIDI-Daten. Ein StageConnect-Host kann angeschlossene Geräte zudem mit bis zu 18 Watt versorgen. Dadurch benötigen kleinere Interfaces oder Erweiterungen unter Umständen kein eigenes Netzteil.

Das macht StageConnect vor allem für kompakte Live-Racks interessant: Statt für jede Verbindung eigene Audio-, Daten- und Stromleitungen vorzusehen, kann ein Teil dieser Infrastruktur über eine einzige Verbindung laufen.

Woher kommt StageConnect?

StageConnect entstand innerhalb der Music-Tribe-Gruppe, zu der unter anderem Behringer, Midas und Klark Teknik gehören. Herstellerangaben zur ersten Generation sprechen von einer Entwicklungszeit von rund zwei Jahren. Öffentlich eingeführt wurde das System im Zusammenhang mit dem Behringer WING. Das WING selbst wurde im November 2019 vorgestellt.

Bemerkenswert ist dabei die Rolle von Klark Teknik. Schon bei früheren Music-Tribe-Systemen war das Unternehmen maßgeblich an digitalen Audioverbindungen beteiligt. Das von Klark Teknik eingesetzte SuperMAC bildet beispielsweise die technische Grundlage für die AES50-Anbindung von Mischpulten wie X32, M32 und WING. StageConnect ist jedoch nicht AES50 über einen anderen Stecker, sondern ein eigenständiges System mit einem anderen Einsatzzweck.

Die erste StageConnect-Generation

Zu den frühen Hardwarelösungen gehörte die DN48xx-Serie. Dazu zählen beispielsweise Midas DN4816-I, DN4816-O und DN4888 sowie das Klark Teknik DN4816U. Die Geräte machten deutlich, wofür StageConnect ursprünglich gedacht war: kompakte und flexibel kombinierbare I/O-Erweiterungen.

Der DN4816-I stellt beispielsweise zusätzliche analoge Eingänge bereit, während der DN4816-O entsprechende Ausgänge liefert. Der DN4888 kombiniert jeweils acht Ein- und Ausgänge. Die einzelnen Einheiten lassen sich innerhalb einer StageConnect-Kette kombinieren, wobei das System seine Kanalzuordnung abhängig von den angeschlossenen Geräten konfigurieren kann.

Wie ist eine StageConnect-Verbindung aufgebaut?

StageConnect arbeitet grundsätzlich mit einer Host-/Client- beziehungsweise Master-/Slave-Struktur. Ein Host stellt den Bus bereit, während weitere Geräte hintereinander verbunden werden können. Bei der klassischen DN48xx-Serie lassen sich mehrere Interfaces auf diese Weise kaskadieren.

Das Konzept unterscheidet sich damit von einem typischen Ethernet-Netzwerk. Es werden weder Netzwerk-Switches noch IP-Adressen benötigt. Für einfache Live-Setups ist das praktisch: Geräte verbinden, die StageConnect-Kette konfigurieren und die zur Verfügung stehenden Kanäle dem jeweiligen Einsatzzweck zuweisen.

Daisy-Chain statt Netzwerk-Switch

StageConnect-Geräte besitzen je nach Modell entsprechende Host- und Client-Anschlüsse. Dadurch kann beispielsweise vom Mischpult zunächst eine I/O-Box und von dort aus eine weitere Erweiterung angeschlossen werden. Entscheidend bleibt jedoch die Gesamtbandbreite des StageConnect-Busses.

Bei einer Kombination aus einer 16-kanaligen Eingangsbox und einer 16-kanaligen Ausgangsbox wäre die verfügbare 32-Kanal-Kapazität beispielsweise bereits vollständig belegt.

Welches Kabel braucht StageConnect?

Dass StageConnect dreipolige XLR-Stecker verwendet, führt gelegentlich zu einem Missverständnis: Ein gewöhnliches Mikrofonkabel kann zwar für kurze Verbindungen funktionieren, für zuverlässige längere Strecken empfiehlt der Hersteller jedoch ein digitales 110-Ohm-DMX-Kabel.

Aktuelle Herstellerangaben nennen für normales XLR-Mikrofonkabel etwa fünf Meter als typische kurze Verbindung. Mit geeignetem 110-Ohm-DMX-Kabel sind bis zu etwa 40 Meter vorgesehen. Der Behringer SC-RE Range Extender kann diese Reichweite einmalig auf maximal rund 80 Meter verlängern.

Warum ein DMX-Kabel?

DMX-Kabel sehen einem normalen XLR-Mikrofonkabel äußerlich sehr ähnlich, besitzen jedoch eine definierte Impedanz von 110 Ohm und sind für digitale Datenübertragung ausgelegt. Bei längeren StageConnect-Verbindungen sollte deshalb nicht irgendein Mikrofonkabel verwendet werden. Unterschiedliche elektrische Eigenschaften und Kapazitäten von Audiokabeln können die mögliche Reichweite deutlich reduzieren.

Für kurze Verbindungen innerhalb eines Side-Racks kann ein gutes XLR-Mikrofonkabel dagegen durchaus sinnvoll sein. Auch Behringer nennt diesen Anwendungsfall ausdrücklich.

Welche Geräte sind mit StageConnect kompatibel?

StageConnect ist kein universeller Industriestandard wie ein analoger XLR-Anschluss. Ein Gerät wird also nicht dadurch StageConnect-kompatibel, dass es eine XLR-Buchse besitzt. Aktuell konzentriert sich das Ökosystem vor allem auf Produkte aus dem Music-Tribe-Umfeld.

Behringer WING als zentrale StageConnect-Plattform

Zu den wichtigsten Hosts gehören Behringer WING, WING COMPACT und WING RACK. Sie besitzen eine native StageConnect-Schnittstelle und können entsprechende Geräte direkt in das Routing integrieren. Das große WING stellt daneben AES50, USB sowie weitere digitale Schnittstellen bereit, StageConnect ist hier also eine zusätzliche Verbindungsmöglichkeit und kein Ersatz für sämtliche anderen Formate.

Midas und Klark Teknik

Zur ersten Generation zählen unter anderem:

Midas DN4816-I mit bis zu 16 analogen Eingängen, Midas DN4816-O mit bis zu 16 analogen Ausgängen und Midas DN4888 mit acht Ein- und acht Ausgängen. Hinzu kommt der Klark Teknik DN4816U als Verbindung zwischen StageConnect, USB-Audio und Ultranet.

Behringer P24 und P24HUB

Inzwischen nutzt Behringer StageConnect auch für sein Personal-Monitoring-System P24. Der P24 Personal Monitor kommuniziert über StageConnect, während der P24HUB als Verteiler und Schnittstelle für größere Monitoring-Setups dient. Der Hub kann dabei unter anderem StageConnect, AES50 und Ultranet miteinander verbinden und erweitert dadurch die Integrationsmöglichkeiten in bestehende Behringer- und Midas-Systeme.

FLOW und aktuelle StageConnect-Erweiterungen

Auch die neuere FLOW-Plattform nutzt StageConnect. Der Behringer FLOW 4V sowie der FLOW 4VIO verwenden die Schnittstelle zur Erweiterung der Ein- und Ausgänge. Hinzu kommen spezialisierte Komponenten wie der Behringer SC-U als Bridge zwischen StageConnect, USB und Ultranet sowie der SC-RE zur Verlängerung der maximalen Kabelstrecke.

Damit entwickelt sich StageConnect von einer reinen WING-I/O-Erweiterung zunehmend zu einem kleinen Ökosystem für Stageboxen, Personal Monitoring, Rechneranbindung und kompakte Digitalmixer.

Sind Behringer X32 und Midas M32 StageConnect-kompatibel?

Hier muss man zwischen nativer StageConnect-Unterstützung und indirekter Integration unterscheiden. Ein klassisches Behringer X32 oder Midas M32 besitzt keinen StageConnect-Port und kann deshalb nicht einfach per XLR-Kabel an eine StageConnect-Box angeschlossen werden.

Über geeignete Bridges ist eine Verbindung der Systeme jedoch möglich. Geräte wie der P24HUB können beispielsweise AES50 beziehungsweise Ultranet auf der einen und StageConnect auf der anderen Seite zusammenführen. Auch entsprechende DN48xx- oder SC-Interfaces ermöglichen abhängig vom jeweiligen Setup die Übersetzung zwischen verschiedenen Music-Tribe-Systemen.

Wer bereits X32-, M32- oder Ultranet-Hardware besitzt, muss also nicht zwangsläufig sein komplettes System austauschen. Allerdings ist eine passende Schnittstelle erforderlich.

Funktioniert jedes XLR-Gerät mit StageConnect?

Nein. Dieser Punkt ist besonders wichtig. Die Verwendung eines normalen dreipoligen XLR-Steckers bedeutet nicht, dass StageConnect mit analogen XLR-Geräten kompatibel ist.

Ein analoges Mikrofon, eine gewöhnliche Stagebox oder der XLR-Eingang eines Verstärkers versteht den digitalen StageConnect-Datenstrom nicht. Das gleiche gilt umgekehrt: Eine StageConnect-Schnittstelle verwandelt sich nicht allein durch das verwendete Kabel in einen normalen analogen Ein- oder Ausgang.

StageConnect-kompatible Geräte müssen das digitale Protokoll ausdrücklich unterstützen.

StageConnect oder AES50 – wo liegt der Unterschied?

Bei WING-Systemen begegnen sich StageConnect und AES50 häufig im selben Rack, trotzdem verfolgen beide Schnittstellen unterschiedliche Ansätze.

AES50 beziehungsweise Klark Teknik SuperMAC ist für größere digitale Audioverbindungen ausgelegt. Ein AES50-Port überträgt bei 48 kHz 48 Audiokanäle in beide Richtungen über eine CAT5-basierte Verbindung. Bei Behringer WING stehen gleich drei AES50-Ports zur Verfügung. AES50 eignet sich deshalb besonders für größere Stageboxen und längere Verbindungen zwischen Bühne und FOH.

StageConnect arbeitet dagegen über die kompakte XLR/DMX-Infrastruktur und stellt bis zu 32 Kanäle für eine Gerätekette bereit. Hinzu kommen die Versorgung kleinerer Geräte sowie Steuer- und MIDI-Daten. Damit eignet sich StageConnect besonders für lokale I/O-Erweiterungen, Side-Racks, Personal Monitoring und kompakte Stageboxen.

StageConnect ersetzt AES50 nicht

In einem größeren PA-System können beide Formate problemlos unterschiedliche Aufgaben übernehmen. AES50 verbindet beispielsweise FOH-Pult und große Stagebox über eine lange CAT-Leitung, während StageConnect innerhalb des Racks zusätzliche Ausgänge, Funkstrecken oder Personal-Monitoring-Komponenten miteinander verbindet.

Gerade darin liegt eine Stärke des WING-Ökosystems: StageConnect ist eine zusätzliche Transportebene und muss andere digitale Standards nicht verdrängen.

StageConnect und Ultranet

Ultranet ist ebenfalls eine Music-Tribe-Technik, verfolgt aber ein anderes Konzept. Das Format wurde vor allem für Personal Monitoring entwickelt und transportiert bis zu 16 Audiokanäle über CAT-Kabel.

StageConnect ist mit bis zu 32 Kanälen flexibler und bidirektional einsetzbar. Dennoch wurde die ältere Ultranet-Welt nicht aufgegeben. Geräte wie DN4816U, SC-U oder P24HUB dienen als Brücken zwischen beiden Systemen. Dadurch können beispielsweise vorhandene P16-Monitorlösungen weiterhin in neueren Setups eingesetzt werden.

StageConnect und Dante – sind die Systeme kompatibel?

Direkt sind StageConnect und Dante nicht kompatibel. Dante ist ein IP-basiertes Audionetzwerk, während StageConnect eine eigene Punkt- beziehungsweise Kettenverbindung über XLR/DMX verwendet.

Bei einem Behringer WING können beide Welten dennoch innerhalb desselben Gesamtsystems genutzt werden. WING unterstützt StageConnect nativ und lässt sich zusätzlich über entsprechende Dante-Erweiterungen in ein Dante-Netzwerk integrieren. Die Umsetzung erfolgt dann im Mischpult beziehungsweise über geeignete Schnittstellen und nicht durch ein einfaches Adapterkabel.

Wo liegen die Vorteile von StageConnect?

Der größte Vorteil ist die geringe Verkabelung. Statt mehrere analoge Leitungen zwischen Pult, Side-Rack, Funkstrecken und Monitoring-System zu legen, genügt in vielen Fällen eine einzige XLR-basierte Digitalverbindung.

Hinzu kommen die sehr geringe Latenz, die Übertragung unkomprimierter Audiodaten und die Möglichkeit, Geräte über denselben Bus mit Steuerdaten und teilweise Strom zu versorgen. Gerade bei mobilen Racks kann das Aufbauzeit und Verkabelungsaufwand reduzieren.

Außerdem ist die Bedienlogik vergleichsweise überschaubar. Im Gegensatz zu umfangreichen Audio-over-IP-Netzwerken benötigt StageConnect keine Switch-Konfiguration und keine IP-Adressierung.

Wo liegen die Grenzen von StageConnect?

Die größte Einschränkung ist zugleich Teil des Konzepts: StageConnect ist kein großflächiges Audionetzwerk. Die 32 Audiokanäle reichen für viele lokale I/O-Aufgaben problemlos aus, sind aber deutlich weniger als bei größeren AES50-, Dante- oder MADI-Systemen.

Auch die maximale Kabellänge ist ohne Range Extender geringer als bei klassischen AES50-Verbindungen. Und obwohl der XLR-Stecker universell aussieht, bleibt die eigentliche Gerätekompatibilität auf StageConnect-fähige Hardware beschränkt.

Für große Festivals, weitläufige Installationen oder komplexe Routing-Netzwerke ersetzt StageConnect deshalb keine umfangreiche Netzwerkinfrastruktur. Für eine I/O-Box am Rack, zusätzliche Funkstrecken, Personal Monitoring oder kompakte Bühnen-Setups kann das Konzept dagegen ausgesprochen praktisch sein.

Fazit: Was ist StageConnect?

Was ist StageConnect? Im Kern ist es eine kompakte digitale Mehrkanalverbindung für Live-, PA- und Studioanwendungen, die bis zu 32 Audiokanäle sowie Clock, Steuerdaten, MIDI und Strom über eine einzige dreipolige XLR-Verbindung übertragen kann.

StageConnect entstand innerhalb von Music Tribe und wurde zusammen mit dem Behringer-WING-Ökosystem eingeführt. Inzwischen reicht die Gerätepalette von Midas- und Klark-Teknik-I/O-Interfaces über WING-Mischpulte bis zu Behringer P24, FLOW und den aktuellen StageConnect-Erweiterungen.

Besonders sinnvoll ist die Technik überall dort, wo mehrere Ein- und Ausgänge über kurze bis mittlere Entfernungen mit möglichst wenig Verkabelung verteilt werden sollen. StageConnect konkurriert damit nicht zwingend mit AES50 oder Dante. Vielmehr füllt das System die Lücke zwischen klassischer analoger Verkabelung und größeren digitalen Audionetzwerken.

Link zur MUSIC TRIBE

FAQ zu StageConnect

Was ist StageConnect einfach erklärt?

StageConnect ist eine digitale Audioverbindung, mit der bis zu 32 Audiokanäle sowie weitere Daten über ein einziges dreipoliges XLR- beziehungsweise DMX-Kabel übertragen werden können. Das System wird vor allem von Behringer, Midas und Klark Teknik eingesetzt.

Wie viele Kanäle kann StageConnect übertragen?

StageConnect stellt insgesamt bis zu 32 Audiokanäle bereit. Je nach angeschlossenen Geräten können diese beispielsweise als 32 Eingänge, 32 Ausgänge oder als Kombination aus Ein- und Ausgängen genutzt werden.

Welche Auflösung verwendet StageConnect?

StageConnect überträgt unkomprimiertes PCM-Audio mit 24 Bit. Aktuelle Geräte unterstützen 44,1 beziehungsweise 48 kHz.

Kann ich für StageConnect ein normales XLR-Kabel benutzen?

Für kurze Strecken ja. Behringer nennt Standard-Mikrofonkabel beispielsweise für kurze Verbindungen im Rack. Für längere Leitungen sollte ein digitales 110-Ohm-DMX-Kabel verwendet werden. Damit sind typischerweise Strecken bis etwa 40 Meter möglich.

Wie weit kann StageConnect übertragen werden?

Mit geeignetem 110-Ohm-Kabel sind laut Hersteller bis zu rund 40 Meter möglich. Mit dem SC-RE Range Extender lässt sich die Strecke einmal auf maximal etwa 80 Meter verlängern.

Ist StageConnect mit dem Behringer X32 kompatibel?

Das X32 besitzt keinen nativen StageConnect-Anschluss. Über passende Bridges beziehungsweise Geräte wie den P24HUB kann ein X32-System jedoch mit StageConnect-Komponenten verbunden werden.

Ist StageConnect dasselbe wie AES50?

Nein. AES50 und StageConnect sind unterschiedliche digitale Audioformate. AES50 nutzt üblicherweise CAT-Kabel und bietet eine höhere Kanalzahl sowie größere Reichweiten. StageConnect verwendet XLR/DMX und ist auf kompakte I/O-Ketten, Monitoring und lokale Erweiterungen ausgelegt.

Ist StageConnect mit Dante kompatibel?

Nicht direkt. Dante und StageConnect sind unterschiedliche Übertragungssysteme. Mischpulte wie das Behringer WING können jedoch beide Technologien gleichzeitig unterstützen, wenn entsprechende Dante-Hardware installiert ist.

Kann StageConnect Geräte mit Strom versorgen?

Ja. Ein StageConnect-Host kann bis zu 18 Watt für angeschlossene Geräte bereitstellen. Ob ein Gerät vollständig darüber versorgt werden kann, hängt vom jeweiligen Strombedarf und vom Aufbau der StageConnect-Kette ab.

Kann ich ein analoges Mikrofon direkt an einen StageConnect-Port anschließen?

Nein. Obwohl StageConnect dreipolige XLR-Stecker nutzt, handelt es sich um eine digitale Schnittstelle. Für analoge Mikrofone wird eine StageConnect-kompatible Stagebox beziehungsweise ein entsprechender Mikrofonvorverstärker benötigt.

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