FAME MS-MicKit Universal im Live-Einsatz: Ein Kondensatormikrofon-Set für fast jedes Instrument
Wer regelmäßig Live-Shows mischt oder als Band mit wechselnden Setups unterwegs ist, kennt das Problem: Für jedes Instrument das „perfekte“ Mikrofon dabei zu haben, ist teuer, platzraubend und im Zweifel trotzdem unpraktisch. Genau hier setzt das FAME MS-MicKit Universal an. Statt für jedes Szenario eine eigene Speziallösung zu schleppen, bekommt ihr ein Kondensatormikrofon mit Supernierencharakteristik, das sich dank umfangreicher Halterungen und Adapter sehr flexibel anbringen und anschließen lässt – vom Piano über Violine und Saxofon bis hin zu vielen weiteren akustischen Quellen.

Im Fokus steht also nicht nur Klang, sondern vor allem Bühnenpraxis: schnell montieren, sauber positionieren, zuverlässig betreiben und sicher transportieren.
Warum ein Universalmikrofon-Set für Bands, FOH und Verleiher so sinnvoll ist
Im Live-Alltag zählt nicht nur, wie „gut“ ein Mikrofon klingt, sondern wie schnell und stressfrei es sich einsetzen lässt. Das MS-MicKit zielt auf genau diesen Punkt: ein Mikro – viele Jobs. Gerade bei Support-Slots, Festivals oder Vereinsproduktionen, bei denen das Line-up ständig wechselt, ist ein Set hilfreich, das ohne lange Bastelei an unterschiedliche Instrumente passt.
Dazu kommt: Viele akustische Instrumente brauchen eine nah platzierte, stabile Mikrofonposition, weil die Bühne laut ist und der Headroom in den Monitoren knapp werden kann. Ein Mikrofon, das sich direkt am Instrument befestigen lässt, reduziert Übersprechen und macht euch im Mix unabhängiger.
Superniere auf der Bühne: Mehr Fokus, weniger Übersprechen
Das FAME MS-MicKit Universal ist ein Kondensatormikrofon mit Supernierencharakteristik. Für Live/PA ist das grundsätzlich eine gute Nachricht, weil Superniere oft dabei hilft, seitliche Schallanteile (z. B. Drums, Gitarrenamps, laute Wedges) besser auszublenden als eine klassische Niere – vorausgesetzt, ihr richtet das Mikro sauber aus.
In der Praxis bedeutet das: Ihr bekommt eine präzisere, fokussiertere Abnahme, was euch wiederum beim EQing, beim Gain vor Feedback und beim Monitor-Mix entlasten kann. Gerade bei Instrumenten wie Saxofon oder Violine, die schnell „dominant“ werden oder sich in lauten Bands nur schwer durchsetzen, ist dieser zusätzliche Fokus häufig der Unterschied zwischen „geht irgendwie“ und „sitzt sofort“.
Stromversorgung und Anschluss: Phantompower ist Pflicht, der Adapter-Dschungel ist inklusive
Wichtig für jedes Setup-Briefing: Das MS-MicKit braucht 48V-Phantomspeisung – ohne die läuft es nicht. Das ist bei Kondensatormikros im Live-Bereich absolut üblich, sollte aber im Stress vor dem Gig nicht untergehen.
Praktisch ist, dass ein Phantomspeiseadapter beiliegt. Die 48V selbst kommen – je nach Setup – typischerweise vom Mischpult oder von einer externen Phantomquelle. Dadurch bleibt ihr flexibel, egal ob ihr direkt am Stagebox/FOH arbeitet oder ein kompakteres System nutzt.
Spannend wird es beim Thema Wireless und Kompatibilität: Das Set enthält verschiedene Plug-in-Adapter, unter anderem 3,5 mm Mono sowie Lösungen für gängige Systeme (u. a. Sennheiser, AKG, Shure, Audio-Technica). Für Bands, die häufig mit Bodypacks spielen oder im Verleih ständig wechselnde Senderstrecken sehen, ist das ein echter Vorteil – denn genau diese „passt nicht“-Momente kosten sonst Zeit, Nerven und im schlimmsten Fall den Soundcheck.
Halterungen, die im Alltag wirklich zählen: Piano, Violine, Saxofon und mehr
Die Stärke des MS-MicKit ist weniger „noch ein Kondensatormikro“, sondern das Komplettpaket. Im Koffer steckt eine vielfältige Auswahl an Halterungen, darunter Lösungen für Piano, Violine und Saxofon, außerdem Strap-, Kabel- und Saugnapfhalterungen. Dadurch könnt ihr das Mikro je nach Instrument direkt dort platzieren, wo es klanglich Sinn ergibt – und zwar ohne improvisierte Klebeband-Konstruktionen.
Das zahlt sich vor allem in drei Situationen aus:
- Enge Bühnen / laute Backlines, wenn ein Stativ im falschen Moment im Weg steht.
- Schnelle Changeovers, wenn Position und Abstand reproduzierbar sein müssen.
- Mobile Produktionen, bei denen ein stabiles, robust verpacktes Set mehr wert ist als „noch ein Einzelmikro im Case“.
Und weil alles in einem stabilen Transportkoffer kommt, bleibt das Zubehör auch nach mehreren Gigs dort, wo es hingehört – statt sich in Taschen, Kisten und Kabelkoffern zu verteilen.
Technische Eckdaten: Was für Live/PA wirklich relevant ist
Papierwerte sind nicht alles, aber sie helfen bei der Einordnung. Das MS-MicKit arbeitet im Frequenzbereich von 50 Hz bis 18 kHz und ist damit grundsätzlich breit genug aufgestellt, um die relevanten Details vieler akustischer Instrumente abzubilden – von Grundtönen bis zu Obertönen und Attack. Die Ausgangsimpedanz liegt bei ≤ 1200 Ω, was im Live-Umfeld typisch ist und in der Regel problemlos mit gängigen Pult-Preamps harmoniert.
Mit einem Signal-Rausch-Abstand von > 45 dB liefert das Mikro klare Signale, wobei im Live-Kontext ohnehin eher Faktoren wie Positionierung, Gain-Struktur, Übersprechen und Monitoring über „Rauschen“ entscheiden. Entscheidend ist: Ihr bekommt ein kondensatortypisch detailreiches Signal, das sich bei korrekter Platzierung gut formen lässt.
Praxis-Tipps für FOH und Monitor: So holt ihr schnell stabile Ergebnisse
Auch mit einem universellen Set entscheidet am Ende das Setup. Ein paar Punkte, die sich im Alltag bewähren:
- Phantompower checken, bevor ihr sucht: Wenn nichts ankommt, zuerst 48V sauber klären (Pult, Stagebox, Adapterweg).
- Highpass sinnvoll einsetzen: Bei vielen akustischen Instrumenten reduziert ein Hochpass früh Trittschall, Handling und Bühnenrumpeln – und schafft Headroom im Mix.
- Superniere bewusst ausrichten: Nicht nur „auf die Quelle“, sondern auch „weg von dem, was stört“ (Wedge, Hihat, Amp).
- Kabelzug entlasten: Nutzt die Halterungen so, dass keine Spannung am Anschluss entsteht – gerade bei bewegten Instrumenten oder engem Bühnenlayout.
So wird aus „Universal“ nicht „Kompro-miss“, sondern „Komfort“.
Für wen lohnt sich das FAME MS-MicKit Universal besonders?
Das Set ist besonders interessant für:
- Bands, die mehrere akustische Instrumente einsetzen und live schnell zwischen Songs/Instrumenten wechseln.
- FOH-Techniker:innen, die mit wechselnden Acts arbeiten und ein flexibles Werkzeug im Case schätzen.
- Verleiher und Proberäume, weil die Adapter- und Halterungsvielfalt typischerweise die meisten „Was passt hier?“‑Fragen abfängt.
- Mobile Recording/Content-Setups, wenn ihr ein kompaktes, transportables Komplettpaket wollt.

Kurz gesagt: Wer Flexibilität und Bühnenpraxis höher bewertet als „für jedes Instrument eine eigene High-End-Speziallösung“, dürfte mit dem MS-MicKit viel Stress vermeiden.
Fazit: Ein Set, das für Live-Technik gedacht ist – nicht nur für Datenblätter
Das FAME MS-MicKit Universal ist ein flexibles Kondensatormikrofon-Set mit Superniere, das vor allem im Live- und PA-Alltag punktet: umfangreiche Halterungen, breite Adapter-Kompatibilität, Phantompower-Betrieb und ein stabiler Transportkoffer machen es zu einem pragmatischen Werkzeug für viele Bühnenlagen. Wenn ihr ein Mikrofon sucht, das sich schnell an unterschiedliche Instrumente anpassen lässt und dabei einen fokussierten Sound liefert, ist dieses Kit eine sehr naheliegende Option.


Unsere neuesten Beiträge
Fame MS-MicKit universal – Schweizer Taschenmesser für Tontechniker
FAME MS-MicKit Universal im Live-Einsatz: Ein Kondensatormikrofon-Set für fast jedes Instrument Wer regelmäßig Live-Shows mischt [...]
> WEITERLESENDie besten FOH-Apps für Tontechniker
FOH-Apps fürs Smartphone: Die besten Apps für Live-Sound, PA und Troubleshooting Wer regelmäßig am FOH [...]
> WEITERLESENPA-Subwoofer richtig integrieren
Subwoofer für Live-Sound richtig integrieren: Trennung, Polarität, Cardioid-Setups und typische Fehler PA-Subwoofer richtig integrieren: Ein [...]
> WEITERLESEN