QSC LS218: intelligenter Double-18″-Aktivsubwoofer für moderne Eventtechnik-Setups
Wer heute PA-Setups für Live-Venues, Dry-Hire, Corporate-Events oder Festinstallationen plant, erwartet nicht nur Pegel und Tiefgang, sondern auch smarte Systemintegration. Genau hier setzt der QSC LS218 Aktivsubwoofer an: ein next-generation Double-18″-Sub, der hohe Performance mit praxisnaher Bedienung und Netzwerkfähigkeit verbindet – und damit besonders für Veranstaltungstechnik-Workflows interessant ist, in denen Aufbauzeit, Skalierbarkeit und Kontrolle zählen.
Im Kern arbeitet der LS218 mit zwei 18″-Langhub-Treibern (460 mm, direkt abstrahlend) und einem energieeffizienten Class-D-Amp mit 5000 W Peak inklusive Power-Factor-Correction. Das Ziel ist klar: sehr hoher Output bei gleichzeitig niedriger Netzlast im Realbetrieb. In Zahlen heißt das: bis zu 141 dB Peak SPL sowie ein nutzbarer Tiefbassbereich, der je nach Betrachtung bis 35 Hz (-10 dB) reicht – also genau das Fundament, das sich bei EDM, Rock und Pop ebenso auszahlt wie bei Sprach-/AV-Produktionen mit „Cinema-Feel“.
Schneller deployen, sauberer skalieren – analog, Dante und PowerCON TRUE1
Für den Alltag im Rental- und Touring-Betrieb ist entscheidend, wie unkompliziert sich ein Sub in wechselnde Setups integrieren lässt. Der LS218 bietet dafür konsequente Daisy-Chain-Möglichkeiten: Analog rein/through per XLR, dazu Dante über EtherCON (RJ45) für netzwerkbasierte Audioverteilung – und außerdem PowerCON TRUE1 In/Out, wodurch sich Strom im Rack- und Stack-Alltag elegant durchschleifen lässt. Damit bleibt das Setup aufgeräumt, und gleichzeitig ist der Schritt vom einfachen Plug-and-Play-Gig zur größeren, vernetzten Produktion deutlich kleiner.
Die Bedienung am Gerät selbst ist ebenfalls auf schnelle Praxis ausgelegt: Farbdisplay (2,4″), ein Rotary Push Encoder plus dedizierte Taster sorgen dafür, dass grundlegende Einstellungen direkt am Sub erledigt sind, auch wenn gerade kein Tablet greifbar ist.
Cardioid-Setups ohne Kopfweh: mehr Punch vorne, weniger Wummern hinten
Ein echtes Highlight für FOH– und Bühnenpraxis ist die umschaltbare Abstrahlung: Der LS218 kann omnidirektional laufen oder – mit mindestens zwei Einheiten – als Cardioid-Array konfiguriert werden. Das zahlt sich doppelt aus: Vor der Bühne bzw. im Publikumsbereich steigt die wahrgenommene Energie, während seitlich und nach hinten weniger Low-End „wegläuft“. Gerade in Clubs, auf kleinen Bühnen oder bei Corporate-Bühnen mit sensibler Mikrofonie bedeutet das: mehr Kontrolle, weniger Dröhnen, weniger Stress mit Rückkopplungen im Bassbereich.
Zusätzlich gibt es den DEEP-Mode, der für noch mehr Low-End-Extension ausgelegt ist – spannend, wenn man bei moderaten Lautstärken trotzdem „Kino-Bass“ oder subsonische Anteile sauber abbilden möchte.
ALP und SysNav: wenn der Sub Teil eines intelligenten Systems wird
QSC positioniert den LS218 nicht als „einfach nur laut“, sondern als Baustein eines kohärenten Systems. Die Acoustic Linear Phase (ALP)-Konstruktion ist darauf ausgelegt, sich phasen- und zeitrichtig mit passenden QSC-Lautsprechern kombinieren zu lassen. In der Praxis kann das hörbar werden, weil Übergänge im Crossover-Bereich definierter wirken und der Mix über die Venue homogener „zusammenklebt“ – gerade dann, wenn mehrere Quellen (Line-Array + Sub-Array) sauber zusammenspielen sollen.

Für Planung, Monitoring und Signalbearbeitung kommt die QSC SysNav (System Navigator) App ins Spiel. Damit lassen sich einzelne Subs, ganze Arrays oder Gruppen konfigurieren, überwachen und mit Processing versehen. In vernetzten Produktionen wird es zusätzlich interessant, weil Dante-Audio und die Einbindung ins Q-SYS-Ökosystem (u. a. über Inventory Extensions) auf einen Workflow zielen, der in vielen AV- und Installationsumgebungen längst Standard ist: zentral kontrollieren, zuverlässig überwachen, schnell reproduzierbar deployen.
Mechanik für den harten Alltag: Stack, Pole, Fly – horizontal oder vertikal
Beim Rigging zeigt der LS218, dass er auf Eventtechnik-Praxis getrimmt ist. Durch M20-Aufnahmen eignet er sich für Pole-Mount- und Sub-Stack-Setups, und zwar horizontal oder vertikal. Für geflogene Anwendungen stehen 6x M10-Punkte zur Verfügung, wodurch sich der Sub auch in anspruchsvolleren Install- oder Touring-Konzepten sauber einbinden lässt. Das Gehäuse besteht aus 15 mm Birkenmultiplex mit Polyurea-Beschichtung – also genau die Sorte „Road-tauglich“, die man im Mietpark sehen will. Mit 83,5 kg ist der LS218 allerdings definitiv ein „Team-Lift“-Kandidat, weshalb die optionalen Transportlösungen (Caster-Kit, Cart und Covers) im Alltag schnell Sinn ergeben.
Inhaltlich ist der LS218 außerdem klar als Partner für QSCs aktive Line-Array-Lösungen gedacht – insbesondere LA108 und LA112. Damit wird er zur naheliegenden Option, wenn man ein skalierbares, aktives System sucht, das von der kleinen Corporate-Bühne bis zur mittelgroßen Live-Production mitwachsen kann.
Fazit: Für wen ist der QSC LS218 besonders spannend?
Der QSC LS218 Aktivsubwoofer ist vor allem dann eine starke News, wenn du in der Veranstaltungstechnik kontrollierten Tiefbass mit Systemintelligenz kombinieren willst: Rental-Setups profitieren von Daisy-Chain (Audio/Netzwerk/Strom), FOH und Bühne profitieren von Cardioid-Optionen, und AV-/Install-Umgebungen profitieren von Dante- und Q-SYS-Nähe. Abgerundet wird das Ganze durch eine 6-Jahres-Garantie bei Registrierung innerhalb von 30 Tagen – ein Statement, das im professionellen Einsatz durchaus mit in die Kaufentscheidung spielt.
Herstellerlink: Powered Loudspeakers, Subwoofers, Line Arrays, and PA Systems

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