Die 5 besten aktiven PA-Subwoofer unter 500 € (für Bands & Veranstaltungstechnik)
Wer mit Band, DJ-Setup oder als kleiner Verleiher unterwegs ist, kennt das Problem: Topteile alleine klingen oft „laut“, aber nicht „groß“. Erst ein aktiver PA-Subwoofer liefert den Druck im Kick-Bereich und die spürbare Tiefe, die Rock-Drums, elektronische Musik und auch Sprach-Events im größeren Raum souverän wirken lässt. Wichtig ist dabei nicht nur „mehr Bass“, sondern kontrollierter Bass – also ein Setup, das sich sauber trennen lässt, nicht zu früh limitiert und sich praxisgerecht verkabeln und transportieren lässt.
Kriterium: Straßenpreis unter 500 € (Stand beim Schreiben; Preise können schwanken), bandtaugliche Ausstattung (XLR-I/O, sinnvoller Frequenzbereich, belastbare Endstufe, brauchbare Schutzschaltungen) und ein sinnvoller Praxis-Fit von „Proberaum/Club“ bis „Kleinstadt-Open-Air mit Augenmaß“.
1) Fame Challenger SUB 18A (18″, 600 W RMS) – der „Band-Sub“ fürs echte Fundament
Wenn du mit Live-Drums arbeitest und die Kick nicht nur hörbar, sondern im Raum spürbar sein soll, ist ein 18-Zöller im Budgetbereich meist die schnellste Abkürzung. Der Fame Challenger SUB 18A setzt genau dort an: 18″-Woofer, 600 W RMS / 2400 W Peak und ein angegebener Arbeitsbereich 30–150 Hz – also genau die Zone, in der Bassdrum und Bassgitarre den Körperanteil bekommen.
In der Veranstaltungspraxis punktet er außerdem mit den klassischen Schaltern, die man wirklich nutzt: Ground-Lift, Phase und eine Bassanhebung, plus schaltbare Frequenzweiche (80/120 Hz) und XLR-In/Out. Damit kannst du Tops sauber entlasten, was wiederum Headroom auf der Bühne und vorne raus bringt – gerade, wenn die Topteile eher „Budget-12/15“ sind.
Key-Specs (Auszug):
- 18″ Woofer, Class-D
- Leistung: 600 W RMS / 2400 W Peak
- Frequenzbereich: 30–150 Hz
- Frequenzweiche: 80/120 Hz
- Gewicht: 38,75 kg
- Preis: 449,00 €
2) Behringer DR18SUB (18″, 800 W RMS) – viel Output, sehr PA-typische Ausstattung
Der Behringer DR18SUB ist in dieser Preisklasse eine Art „Arbeitsgerät“: 18″, 800 W RMS / 2400 W Peak, integrierte Stereo-Frequenzweiche und praxisnahe Umschaltoptionen für die Ausgänge (Fullrange-Link vs. Xover-Betrieb). Gerade bei gemischten Setups (mal DJ-Mixer, mal Band-Pult, mal Playback) ist das Gold wert, weil du ohne externen Controller schnell zu einem stabilen 2.1-System kommst.
Spannend für kleine bis mittlere Jobs ist außerdem der angegebene Bereich 30–150 Hz und der genannte maximale Schalldruck bis 129 dB. Dazu kommen Schutzschaltungen wie RMS/Peak-Limiter. In der Realität heißt das: Er wird bei Pegelorgien natürlich irgendwann limitieren, aber er ist dafür gebaut, dabei zu überleben – und genau das willst du im Verleih- und Bandalltag.
Key-Specs (Auszug):
- 18″ aktiv, Holzgehäuse
- Leistung: 800 W RMS / 2400 W Peak
- Max SPL: 129 dB, Frequenzbereich 30–150 Hz
- Hochpass/Xover: 90 oder 120 Hz, 24 dB/Okt.
- Gewicht: 41 kg
- Preis: 398,00 €
3) dB Technologies SUB 612 (12″, 600 W RMS) – kompakt, clubbig, „2.1-Profi“ unter 500 €
Nicht jede Band braucht sofort einen 18-Zoll-Klotz. Wer viel im Club spielt, häufig Treppen sieht oder ein mobiles 2.1-Setup möchte, kann mit einem guten 12″-Sub erstaunlich weit kommen – vorausgesetzt, er hat Reserven und sinnvolle Presets. Der dB Technologies SUB 612 ist genau dafür gemacht: 600 W RMS / 1200 W Peak, Max SPL 129 dB und ein Frequenzgang von 46–123 Hz – das ist weniger „Subsonic-Tiefbass“, dafür oft mehr Kick-Kontrolle und ein saubereres Ankopplungsfenster zu 10″/12″-Tops.
Praktisch ist auch der DSP-Controller (inkl. Schutz-Limiter) und die erwähnten Modi „flat“/„boosted“, die im Alltag wirklich Zeit sparen: „flat“ für Band und Sprache, „boosted“ für Party-Jobs, ohne dass du sofort am EQ „rumsägen“ musst. Außerdem bietet er XLR-In/Out und eine zuschaltbare Frequenzweiche – also ein Setup, das sich wie ein kleines System anfühlt, nicht wie ein Einzelteil.
Key-Specs (Auszug):
- 12″ aktiv, Class-D
- Leistung: 600 W RMS / 1200 W Peak
- Frequenzgang: 46–123 Hz, Max SPL: 129 dB
- DSP-Controller (28/56 bit), Limiter (RMS/Peak/Thermal)
- Gewicht: 19,8 kg
- Preis: 444,00 €
4) MUSIC STORE Go! Sub 18A (18″, 280 W RMS) – Preis/Leistung für Einstieg & Proberaum-PA
Manchmal lautet die echte Anforderung: „Wir wollen endlich Bass – aber wir dürfen das Budget nicht sprengen.“ Genau dafür ist der MUSIC STORE Go! Sub 18A interessant, weil er als 18-Zöller schon rein physikalisch „mehr Luft bewegt“ und dabei deutlich unter der 500-€-Marke bleibt. Die Daten: 280 W RMS / 1000 W Peak, Max SPL 122 dB und ein Frequenzbereich ab 33 Hz (laut Angabe).
Für Bands ist außerdem entscheidend, dass er nicht nur „irgendwie bassig“ ist, sondern sich integrieren lässt: XLR-Stereo-In/Out, Frequenzweiche per Poti (40–250 Hz), Phase-Schalter und Ground-Lift – also die Basics, mit denen du ein typisches Tops-+-Sub-Setup in der Praxis schnell stabil bekommst. Wenn du also Proberaum-PA, Vereinsheim-Gigs oder erste kleine Open-Air-Jobs machst, ist das ein sehr kalkulierbarer Einstieg.
Key-Specs (Auszug):
- 18″ aktiv, Holzgehäuse
- Leistung: 280 W RMS / 1000 W Peak, Max SPL: 122 dB
- Frequenzbereich: 33–250 Hz (angegeben)
- Xover: 40–250 Hz regelbar, XLR-I/O
- Gewicht: 36 kg
- Preis: 329,00 €
5) Behringer B1200D Pro (12″, 500 W RMS) – leicht, bezahlbar, top für kleine Jobs & als „Kick-Extension“
Wenn du oft alleine aufbaust oder der Sub im Kombi noch neben Backline und Lichtkram rein muss, ist Gewicht plötzlich wichtiger als „noch 10 Hz tiefer“. Der Behringer B1200D Pro bringt hier einen sehr brauchbaren Kompromiss: 12″, 500 W RMS (laut Feature-Angabe), 19,5 kg und ein Arbeitsbereich 45–180 Hz. Außerdem: integrierte aktive Stereo-Frequenzweiche mit hochpassgefilterten Ausgängen für Fullrange-Tops sowie ein einstellbarer Bass-Boost.
In der Bandpraxis ist das Ding oft nicht der „Tiefbass-Held“, sondern der Kick-Unterbau, der Tops entlastet und das System größer wirken lässt – gerade bei 10″/12″-Tops in kleinen Räumen. Und weil er so transportfreundlich ist, wird er tatsächlich benutzt (was am Ende mehr zählt als der perfekte Sub, der im Lager bleibt).
Key-Specs (Auszug):
- 12″ aktiv
- Leistung: 500 W RMS, Max SPL: 122 dB
- Frequenzbereich: 45–180 Hz
- Aktive Stereo-Frequenzweiche, Bass-Boost
- Gewicht: 19,5 kg
- Preis: 279,00 €
Die 5 besten aktiven PA-Subwoofer unter 500 € – Praxis-Kurzberatung: Welcher Sub passt zu welchem Gig?
Die besten aktiven PA-Subwoofer: Wenn du Live-Drums und Bassgitarre mit spürbarem Fundament willst, bist du in dieser Preisklasse meistens bei 18″ richtig – also Fame Challenger SUB 18A oder Behringer DR18SUB. Der Fame ist sehr „Band-klassisch“ abgestimmt und bietet die wichtigsten Schalter und Trennfrequenzen.
Der Behringer bringt sehr PA-typische Routing-Optionen und klare Xover-Logik mit, was beim schnellen Auf- und Abbau hilft.
Wenn du dagegen viel mobil bist, häufig kleine Clubs spielst oder ein kompaktes 2.1-System suchst, ist ein hochwertiger 12″-Sub oft der realistischere „Everyday-Carry“. Der dB SUB 612 ist hier extrem attraktiv, weil er Leistung, Schutz und Handling in ein Format packt, das man nicht verflucht.
Und wenn das Budget das Projekt dominiert, dann liefern Go! Sub 18A und B1200D Pro solide Einstiege – der eine als günstiger 18″-„Fundament-Bringer“, der andere als leichter 12″-„Kick-Extender“.



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