Behringer WING Digitalmischpult im Praxis-Check

Digitale Mixer von Behringer wie die Wing-Serie

Behringer WING Digitalmischpult im Praxis-Check: Flaggschiff-Konsole für Live-Sound, Theater und Broadcast

Das Behringer WING Digitalmischpult ist kein einfaches Update der bekannten X32 Digitalpult-Klasse, sondern wirkt eher wie ein bewusst neu gedachtes Live-Sound-System. Aus meiner Sicht ist genau diese Einordnung wichtig. Denn die WING-Serie richtet sich nicht nur an Bands, sondern auch an Veranstaltungstechniker, FOH-Engineers, Theaterhäuser, Kirchen, Broadcast-Setups und Verleiher. Zudem besteht die Serie inzwischen nicht nur aus der großen Behringer WING, sondern auch aus WING COMPACT und WING RACK. Alle drei Modelle verfolgen dasselbe Grundkonzept, unterscheiden sich jedoch deutlich bei Bedienoberfläche, Bauform und lokalen Anschlüssen.

Warum das Behringer WING Digitalmischpult für Veranstaltungstechnik spannend ist

Wer Live-Sound mischt, denkt oft zuerst in Kanälen: Kanal 1 ist Kick, Kanal 2 Snare, Kanal 3 Hi-Hat und so weiter. Die WING-Serie setzt jedoch stärker bei der eigentlichen Signalquelle an. Behringer nennt dieses Konzept Sources. Eine Source kann Name, Farbe, Icon, Tags sowie technische Parameter wie Gain, Phantomspannung, Phase und Mono-/Stereo-/Mid-Side-Konfiguration enthalten. Dadurch wird nicht nur ein Eingang verwaltet, sondern die reale Schallquelle beziehungsweise das Audiosignal beschrieben.

Ich finde diesen Ansatz für Veranstaltungstechnik besonders interessant, weil er beim Aufbau, Patchen und Wiederverwenden von Shows helfen kann. Wenn eine Lead-Vocal-Source sauber benannt und farblich markiert ist, bleibt sie als Signalquelle nachvollziehbar, auch wenn sie auf einen Kanal, direkt in eine Aufnahme oder auf einen Ausgang geroutet wird. Gerade bei Festivals, Corporate Events oder hybriden Produktionen ist diese Denkweise praxisnah, weil FOH, Monitor, Recording und Stream häufig parallel bedient werden müssen.

Kanalarchitektur: 48 Kanäle, aber sinnvoller erklärt

Das Behringer WING Digitalmischpult wird häufig als 48-Kanal-Konsole beschrieben. Im aktuellen Manual wird das präzisiert: Die WING-Serie arbeitet mit 40 Input Channels und 8 Aux Channels. Alle Input-Kanäle unterstützen Mono, Stereo oder Mid/Side, ohne dass dafür zwei benachbarte Kanäle zu einem Stereopaar verlinkt werden müssen. Die Aux Channels unterstützen Mono und Stereo. Dadurch bleiben Signalbearbeitung und Sends stereo-fähig.

Für mich ist das einer der stärksten Punkte der WING. In modernen Live-Produktionen sind Stereoquellen längst normal: Keyboards, Playback-Rigs, Drum-Sampler, DJ-Setups, Ambient-Mikrofonie, In-Ear-Mixe und Stream-Zuspieler belegen auf klassischen Pulten schnell doppelte Kanalzüge. Bei der WING wirkt die Stereo-Logik dagegen deutlich zeitgemäßer.

28 Busse für PA, Monitoring, Streaming und Zonen

Die Bus-Struktur besteht aus 4 Stereo-Main-Bussen, 16 Stereo-Bussen und 8 Matrix-Bussen. Damit landet man bei der oft genannten 28-Bus-Architektur. Die 4 Main-Busse sind besonders spannend, wenn eine Veranstaltung gleichzeitig für Saal, Stream, Delay-Line oder Recording gemischt werden soll. Das Manual nennt als typischen Anwendungsfall, mit einer Konsole sowohl eine PA-Mischung als auch einen Livestream-Mix zu fahren.

Ich sehe darin einen großen Vorteil für kleinere bis mittlere Produktionen, bei denen nicht immer ein zweites Pult oder ein separater Broadcast-Mischer verfügbar ist. Gleichzeitig sollte man ehrlich bleiben: Nur weil vier Main-Busse vorhanden sind, entsteht noch kein perfekter Stream-Mix. Man braucht weiterhin saubere Gain-Struktur, getrennte Dynamikentscheidungen und im Idealfall jemanden, der den Stream aktiv kontrolliert. Dennoch bietet die WING dafür eine sehr flexible Grundlage.

Bedienkonzept: Touchscreen, Fader-Layer und Custom Controls

Alle WING-Modelle besitzen einen großen Touchscreen. Beim großen Modell und bei der WING COMPACT kommen zusätzlich berührungsempfindliche Drehregler unterhalb des Displays hinzu. Das ist aus meiner Sicht ein sinnvoller Kompromiss: Touch ist schnell, aber für präzise Parameteränderungen bleiben echte Encoder auf einem Live-Pult weiterhin wertvoll.

Die große Behringer WING besitzt drei Fader-Sektionen mit insgesamt 24 Fadern: links typischerweise für Inputs, in der Mitte für Busse und DCAs, rechts für Mains, Matrizen oder schnelle Kanalparameter. Die WING COMPACT reduziert die Oberfläche, bietet jedoch eine linke Fadersektion und eine spezielle Main-Fader-Sektion. Die WING RACK wiederum setzt auf eine kompakte Bedienung mit Seiten-/Frontpanel, Encoder-Steuerung und Zugriff auf Kanal-, Bus-, Main-, Matrix-, DCA- und Mute-Group-Layer.

Sends on Faders in der Praxis

Gerade Monitorwege entscheiden im Live-Alltag über Geschwindigkeit. Die WING COMPACT ist laut Manual besonders stark auf Sends on Faders ausgelegt: Wird einer der 16 Buttons in der Main-Fader-Sektion gedrückt, steuert die linke Fadersektion die Sends der angezeigten Kanäle auf den gewählten Bus.

Ich halte das für ein sehr praxisnahes Konzept. Wer häufig Monitormixe, IEM-Wege oder Effekt-Sends anpassen muss, bekommt damit eine schnelle Arbeitsfläche, obwohl die COMPACT weniger Fader als die große WING besitzt.

Die drei Modelle im Vergleich

Behringer WING: die große FOH-Konsole

Die große Behringer WING ist das Modell für alle, die maximale Bedienoberfläche möchten. Sie bietet 24 motorisierte Fader in drei Bereichen, eine große Arbeitsfläche, lokale Midas-PRO-Preamps und zusätzliche lokale Aux-Ein- und Ausgänge. Laut Manual besitzt das große Modell rückseitig 8 Midas-PRO-Mikrofonvorverstärker, 8 Midas-PRO-XLR-Ausgänge sowie 8 symmetrische TRS-Aux-Inputs und 8 symmetrische TRS-Aux-Outputs.

Digitaler Mischer Behringer Wing Anschlüsse
Rückseite des Behringer Wing mit Anschlüsse, Foto Hersteller

Aus meiner Sicht passt die große WING am besten an FOH-Plätze, in Theaterregien, in Festinstallationen oder in Verleih-Setups, bei denen die Bedienoberfläche wichtiger ist als maximale Kompaktheit. Außerdem spricht sie Techniker an, die mehrere Faderbereiche parallel nutzen möchten.

Behringer WING COMPACT: kleiner, aber mit mehr lokalen Preamps

Die WING COMPACT ist für mich das spannendste Modell für viele mobile Veranstaltungstechniker. Sie bietet laut Quick Start Guide eine 48-Channel/28-Bus-Full-Stereo-Architektur, 24 Midas-PRO-Preamps, 8 Midas-PRO-Ausgänge, einen 10″-Touchscreen und eine 13-Fader-Control-Surface.

behringer Wing Compact Rückseite mit Anschlüsse
Rückseite des Behringer Wing Compact, Foto Hersteller

Interessant ist dabei die Gewichtung: Während das große Modell mehr Faderfläche bietet, bringt die COMPACT mehr lokale Mikrofoneingänge mit. Dadurch kann sie für kleinere Produktionen auch ohne zusätzliche Stagebox sofort sehr anschlussfreudig sein. Ich sehe sie deshalb als starke Lösung für Bands, kleine Verleiher, Clubs, Kirchen, Konferenztechnik und mobile Streaming-Produktionen.

Behringer WING RACK: Engine fürs Rack, Bühne und Installationen

Die WING RACK verfolgt ein anderes Ziel. Sie ist keine verkleinerte FOH-Konsole, sondern eine Rack-orientierte Mischlösung mit derselben WING-DNA. Laut Manual besitzt sie 24 Midas-PRO-Preamps, 8 Midas-PRO-XLR-Ausgänge, vier rückseitige TRS-Kopfhöreranschlüsse als fest verdrahtete Kopien der XLR-Ausgänge sowie einen fünften unabhängigen Kopfhöreranschluss an der Front.

Rückseite des Mixer Behringer Wing Rack
Rückseite des Behringer Wing Rack, Foto Hersteller

Ich sehe die WING RACK vor allem für Installationen, Monitor-Racks, kompakte Streaming-Rigs und Setups, bei denen die Steuerung per Remote-App, Touchscreen oder vorbereiteten Layern wichtiger ist als eine große Faderfläche. Zudem kann sie in Verbindung mit Tablets oder Computern eine sehr flexible Lösung für FOH-unabhängige Anwendungen sein.

Anschlussvielfalt: AES50, StageConnect, USB, Expansion und AoIP

Alle WING-Modelle teilen sich laut Manual dieselbe digitale I/O-Grundlage. Dazu gehören 2 Ethernet-Ports für Remote Control und Audio-over-IP-Kommunikation mit optionalen internen Modulen, ein USB-Type-B-Anschluss, 3 AES50-Ports, StageConnect, AES/EBU sowie ein Expansion Slot.

Die 3 AES50-Ports liefern jeweils bis zu 48 Ein- und Ausgangskanäle. Dadurch bleibt die WING-Serie kompatibel mit vielen bestehenden Behringer-X32- und Midas-M32-Setups sowie entsprechenden Stageboxen. Für Verleiher und Veranstaltungstechniker ist das wichtig, weil vorhandene Infrastruktur weiter genutzt werden kann.

StageConnect überträgt bis zu 32 digitale Audiokanäle über ein symmetrisches XLR-Kabel; empfohlen wird ein 110-Ohm-DMX-Kabel. Die Dokumentation nennt 44,1/48 kHz, 24 Bit und Sub-Millisekunden-Latenz. Für mich ist das besonders interessant für Side-Racks, kleinere Breakout-Setups oder Bühnenbereiche, in denen ein einfaches Kabelmanagement zählt.

Recording und Virtual Soundcheck

Für Live-Recording ist die WING-Serie sehr gut vorbereitet. Alle Modelle werden laut Manual mit der WING-LIVE-Karte ausgeliefert, die bis zu 64 Kanäle mit 48 kHz und 32 Bit auf zwei SD- oder SDHC-Karten aufnehmen kann. Zusätzlich können andere Kartenformate wie Dante oder MADI über den Expansion Slot genutzt werden, sofern entsprechende Karten verfügbar sind.

Außerdem steht über USB eine 48×48-Audiointerface-Funktion zur Verfügung. Damit ist die WING nicht nur ein Live-Pult, sondern auch eine Recording- und Virtual-Soundcheck-Zentrale. Gerade im Veranstaltungsbereich ist das ein starkes Argument: Ich kann eine Show mitschneiden, später im Proberaum oder Lager analysieren und anschließend Szenen, EQs, Dynamik und Effekte gezielter vorbereiten.

Für einfache Mitschnitte gibt es zusätzlich einen 2- oder 4-Spur-USB-Recorder, der WAV-Dateien mit 16 oder 24 Bit aufnehmen kann.

Effekte, EQs und Dynamik: viel Werkzeug im Pult

Die WING-Serie ist nicht nur Routing-Zentrale, sondern auch Effekt- und Processing-Plattform. Die bereitgestellten Unterlagen nennen unter anderem 6-Band-Parametric-EQ für Input-Kanäle, 8-Band-EQ für Busse, Matrizen und Mains sowie modellierte Equalizer, Kompressoren, Gates, Reverbs, Delays, Modulationseffekte, Pitch-Tools, Exciter, Subharmonic-Synthesizer und Amp-Simulationen.

Ich finde daran vor allem wichtig, dass diese Werkzeuge in der Veranstaltungstechnik echten Nutzwert haben. Ein Corporate-Event braucht Sprachverständlichkeit, ein Theaterstück verlangt saubere Szenen und Automationen, eine Bandproduktion profitiert von musikalischer Dynamikbearbeitung, und ein Livestream benötigt oft zusätzliche Klangformung. Wenn diese Werkzeuge direkt im Pult verfügbar sind, muss weniger externes Outboard mitgeführt werden.

Automix für Sprache, Panels und Corporate Events

Ein starkes Live-Feature ist der Automix. Die Unterlagen beschreiben Automixing mit zwei Gain-Sharing-Gruppen für bis zu 16 Input-Kanäle. Das System erkennt, welche Mikrofone gerade den höchsten Pegel liefern, hebt diese an und reduziert gleichzeitig die Summe der anderen Mikrofone innerhalb der Gruppe. Dadurch sollen Grundrauschen, Übersprechen und Feedback-Risiko sinken.

In meiner Bewertung ist das ein klarer Pluspunkt für Veranstaltungstechnik. Denn viele Jobs bestehen nicht aus Rockbands, sondern aus Panels, Podiumsdiskussionen, Gottesdiensten, Schulveranstaltungen, Hybrid-Meetings und Präsentationen. Dort spart Automix nicht die Arbeit eines Technikers, aber er kann helfen, viele offene Mikrofone kontrollierter zu fahren.

Stärken des Behringer WING Digitalmischpults

Die größte Stärke des Behringer WING Digitalmischpults sehe ich in der Kombination aus moderner Stereo-Architektur, flexibler Source-Verwaltung und vielseitiger I/O-Struktur. Außerdem wirkt die Modellfamilie durchdacht: Die große WING bietet maximale Oberfläche, die COMPACT spart Platz und liefert viele lokale Preamps, während die RACK-Version für Installationen und Remote-orientierte Setups interessant ist.

Hinzu kommt die Nähe zum X32-/M32-Ökosystem. Wer bereits AES50-Stageboxen besitzt, bekommt mit der WING-Serie eine Aufstiegsmöglichkeit, ohne die gesamte Infrastruktur neu planen zu müssen. Deshalb sehe ich die WING nicht nur als Einzelprodukt, sondern als möglichen Mittelpunkt eines bestehenden Live-Sound-Systems.

Mögliche Grenzen und redaktionelle Einordnung

So flexibel die WING ist, so klar sollte man auch die Grenzen einordnen. Erstens ist das Konzept mit Sources, User Signals, User Patches, Alternativquellen, flexiblen Layern und tiefem Routing mächtig, aber nicht selbsterklärend. Wer von einem einfachen Analogpult oder einem älteren Digitalpult kommt, sollte Einarbeitungszeit einplanen.

Zweitens hat das große WING-Modell lokal nur 8 Mikrofonvorverstärker. Das ist kein Problem, wenn ohnehin mit Stageboxen gearbeitet wird. Allerdings ist es wichtig für alle, die ein Pult möglichst autark nutzen möchten. In diesem Fall wirken WING COMPACT und WING RACK mit jeweils 24 lokalen Midas-PRO-Preamps auf den ersten Blick praktischer.

Technische Daten im Überblick

  • Modelle: Behringer WING, WING COMPACT, WING RACK
  • Kanalstruktur: 40 Input Channels plus 8 Aux Channels
  • Busse: 4 Stereo Main Buses, 16 Stereo Buses, 8 Matrix Buses
  • Stereo-Konzept: Input-Kanäle mit Mono, Stereo und Mid/Side ohne klassisches Kanal-Linking
  • Lokale Preamps: 8 Midas PRO bei WING, 24 Midas PRO bei WING COMPACT und WING RACK
  • Lokale Ausgänge: 8 Midas PRO XLR Outputs
  • Große WING: 24 motorisierte Fader in drei Sektionen
  • WING COMPACT: 13-Fader-Control-Surface, 24 Midas-PRO-Preamps, 10″-Touchscreen
  • WING RACK: Rack-Bauform mit 24 Preamps, 8 XLR-Outs und mehreren Kopfhörerwegen
  • Digitale Anschlüsse: 3x AES50, StageConnect, USB Audio, AES/EBU, Expansion Slot, Ethernet
  • USB Audio: bis zu 48×48 Kanäle
  • WING-LIVE: bis zu 64 Kanäle Recording auf zwei SD/SDHC-Karten
  • StageConnect: bis zu 32 digitale Audiokanäle über XLR/DMX-Kabel
  • Automix: bis zu 16 Kanäle in zwei Gruppen
  • Anwendungsbereiche: Live-Sound, Theater, Broadcast, Streaming, Corporate Events, Installation, Verleih

Für wen lohnt sich die Behringer WING-Serie?

Die große Behringer WING lohnt sich aus meiner Sicht für Techniker, die eine vollwertige FOH-Oberfläche mit vielen Fadern und tiefem Zugriff bevorzugen. Sie ist die richtige Wahl, wenn Platz vorhanden ist und die Bediengeschwindigkeit über physische Sektionen zählt.

Die WING COMPACT ist dagegen ideal, wenn ein leistungsfähiges Digitalmischpult transportfreundlicher sein soll, ohne auf die WING-Engine, 24 lokale Preamps und schnelle Monitorbedienung zu verzichten. Für viele mobile Jobs könnte sie deshalb der ausgewogenste Kompromiss sein.

Die WING RACK ist schließlich interessant, wenn das Pult im Rack verschwinden darf oder soll. Ich sehe sie besonders bei Festinstallationen, Monitor-Rigs, Streaming-Setups und kompakten Produktionssystemen, bei denen Remote-Bedienung und vorbereitete Szenen wichtiger sind als eine klassische FOH-Konsole.

Mein Fazit zum Behringer WING Digitalmischpult

Das Behringer WING Digitalmischpult ist für mich vor allem deshalb spannend, weil es Live-Sound nicht nur als Sammlung von Kanälen betrachtet. Der Source-Ansatz, die konsequente Stereo-Fähigkeit, die 28-Bus-Struktur und die starke digitale Vernetzung machen die WING-Serie zu einer modernen Plattform für Veranstaltungstechnik.

Ich würde die WING nicht einfach als „größeres X32“ beschreiben. Dafür ist das Bedien- und Routing-Konzept zu eigenständig. Gleichzeitig bleibt die Serie durch AES50 und bekannte Live-Workflows nah genug an bestehenden Behringer- und Midas-Systemen, um in der Praxis attraktiv zu sein.

Wer ein klassisches Pult mit sofort durchschaubarer Oberfläche sucht, sollte die Lernkurve einkalkulieren. Wer jedoch regelmäßig mit Bands, Streams, Panels, Monitoring, Recording und komplexem Routing arbeitet, bekommt mit WING, WING COMPACT und WING RACK eine sehr flexible Mischpultfamilie für moderne Live-Produktionen.

Herstellerlink: Empower Tribe | Behringer


Affiliate Link:

Behringer Wing

FAQ zum Behringer WING Digitalmischpult

Wie viele Kanäle hat das Behringer WING Digitalmischpult?

Die WING-Serie wird als 48-Kanal-System beschrieben. Präzise handelt es sich laut Manual um 40 Input Channels und 8 Aux Channels. Die Input-Kanäle unterstützen Mono, Stereo und Mid/Side.

Was unterscheidet WING, WING COMPACT und WING RACK?

Die große WING bietet die umfangreichste Bedienoberfläche mit 24 Fadern. Die WING COMPACT ist kleiner, hat aber 24 lokale Midas-PRO-Preamps und eine 13-Fader-Oberfläche. Die WING RACK ist für Rack-, Installations- und Remote-Setups ausgelegt.

Hat die Behringer WING COMPACT dieselbe Audio-Engine?

Die Dokumentation behandelt WING, WING COMPACT und WING RACK als gemeinsame Serie mit derselben Grundarchitektur. Unterschiede liegen vor allem bei Bedienoberfläche, Bauform und lokalen Anschlüssen.

Kann die WING Stereoquellen auf einem Kanal verarbeiten?

Ja. Genau das ist einer der zentralen Punkte der WING-Serie. Input-Kanäle können Stereo- und Mid/Side-Signale verarbeiten, ohne dass zwei benachbarte Kanäle klassisch gekoppelt werden müssen.

Ist die WING für Livestreams geeignet?

Ja, besonders durch mehrere Main-Busse, USB-Audio, Recording-Funktionen und flexible Routing-Optionen. Für einen wirklich guten Stream-Mix braucht man aber weiterhin eine saubere Mischung und idealerweise separate Kontrolle.

Kann man mit der WING Multitrack aufnehmen?

Ja. Die WING-LIVE-Karte ermöglicht bis zu 64 Kanäle Recording auf zwei SD-/SDHC-Karten. Zusätzlich gibt es USB-Audio und einen einfachen USB-Recorder für 2- oder 4-Spur-WAV-Aufnahmen.

Was ist StageConnect?

StageConnect ist eine digitale Schnittstelle für bis zu 32 Audiokanäle über ein symmetrisches XLR-Kabel. Empfohlen wird ein 110-Ohm-DMX-Kabel. Das ist besonders praktisch für Side-Racks und kompakte Bühnenverkabelung.

Für wen ist das Behringer WING Digitalmischpult besonders geeignet?

Die WING-Serie eignet sich für Veranstaltungstechniker, Bands, Verleiher, Theater, Kirchen, Corporate Events, Broadcast-Produktionen und Livestream-Setups. Welches Modell passt, hängt vor allem von Platz, Bedienoberfläche und benötigten lokalen Eingängen ab.

Auch interessant:

Behringer WING Digitalmischpult im Praxis-Check

Behringer WING Digitalmischpult im Praxis-Check: Flaggschiff-Konsole für Live-Sound, Theater und Broadcast Das Behringer WING Digitalmischpult [...]

> WEITERLESEN
Behringer PK15S Test: Aktiver 15-Zoll-PA-Subwoofer

Behringer PK15S im Test: PA-Subwoofer für druckvolle Veranstaltungstechnik Im Behringer PK15S Test steht ein aktiver [...]

> WEITERLESEN
Behringer Xenyx 1003B Test, kompakter analoger Mixer

Behringer Xenyx 1003B Test: kompakter Analogmixer für kleine Live-Setups Im Behringer Xenyx 1003B Test schaue [...]

> WEITERLESEN
Behringer FBQ6200, 2x 31 Band EQ im Test

Behringer FBQ6200 Test: Starker 31-Band-EQ für Live-Sound und schnelles Feedback-Management Wer regelmäßig im Livesound arbeitet, [...]

> WEITERLESEN
Behringer ECM8000-U vorgestellt: USB-Messmikrofon

Neu: Behringer ECM8000-U vorgestellt: USB-Messmikrofon für Raumakustik, Studio und Live Mit dem ECM8000-U bringt Behringer [...]

> WEITERLESEN
Behringer C112 Test, Bassdrum-Mikrofon

Behringer C112 Test: Günstiges Bassdrummikrofon für Bühne und Studio In diesem Behringer C112 Test schaue [...]

> WEITERLESEN
Behringer SC-U, StageConnect Interface

Behringer SC-U: StageConnect, USB-Multitrack und Ultranet in einer kompakten Bridge Wer im Live-Alltag zwischen FOH, [...]

> WEITERLESEN
Behringer Flow 8 im Test

Behringer Flow 8 Testbericht: Kompakter Digitalmixer für Live-Gigs, Proben und Streaming Behringer Flow 8 Test: [...]

> WEITERLESEN
Behringer SC-RE: StageConnect Range Extender

Behringer SC-RE: StageConnect wird festival-tauglich – 80 Meter über XLR/DMX Wer regelmäßig mit PA und [...]

> WEITERLESEN
Behringer XTM1-35, Single oder Dual Wireless Mikrofon

Behringer XTM1-35 Vocal Set & Dual Vocal Set: UHF-Funksysteme, die in der PA wirklich Sinn [...]

> WEITERLESEN
Behringer Wing Update 3.1

Behringer WING Update 3.1 – Das bringt das neue Plattform-Update wirklich! Die Behringer WING bekommt [...]

> WEITERLESEN
Behringer B 906 im Test – Gitarrenamp Mikrofon für Live-Bands

Behringer B 906 Test: Wenn du nach einem günstigen, robusten und flexiblen Mikro für Gitarrenamps [...]

> WEITERLESEN
Test: Behringer Virtualizer 3D FX2000, Multieffekt

Behringer Virtualizer 3D FX2000 im PA-Test: Multieffekt für mehr Räumlichkeit zum kleinen Preis Behringer Virtualizer [...]

> WEITERLESEN

Unsere neuesten Beiträge

Behringer WING Digitalmischpult im Praxis-Check

Behringer WING Digitalmischpult im Praxis-Check: Flaggschiff-Konsole für Live-Sound, Theater und Broadcast Das Behringer WING Digitalmischpult [...]

> WEITERLESEN
Behringer PK15S Test: Aktiver 15-Zoll-PA-Subwoofer

Behringer PK15S im Test: PA-Subwoofer für druckvolle Veranstaltungstechnik Im Behringer PK15S Test steht ein aktiver [...]

> WEITERLESEN
Behringer Xenyx 1003B Test, kompakter analoger Mixer

Behringer Xenyx 1003B Test: kompakter Analogmixer für kleine Live-Setups Im Behringer Xenyx 1003B Test schaue [...]

> WEITERLESEN

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert