Mit den neuen Yamaha DXR mk3 Lautsprechern und den dazu passenden DXS mk3 Subwoofern stellt Yamaha die nächste Generation seiner professionellen Beschallungssysteme vor. Ergänzt wird die Serie durch die passiven CXR mk3 und CXS mk3 Modelle. Damit richtet sich Yamaha klar an Anwender aus der Veranstaltungstechnik, die bei Live-Shows, DJ-Sets, Corporate Events, Installationen und Touring-Anwendungen auf hohe Leistung, flexible DSP-Funktionen und verlässlichen Sound setzen.
Yamaha DXR mk3 – Mehr Leistung und mehr Kontrolle für die Bühne
Yamaha positioniert die neue mk3-Serie als deutliches Upgrade in Sachen akustischer Performance, Funktionalität und Bedienkomfort. Genau das ist für die Eventtechnik entscheidend. Denn gerade bei Konzerten, Firmenveranstaltungen oder mobilen DJ-Setups kommt es nicht nur auf Lautstärke an, sondern vor allem auf Kontrolle, Sprachverständlichkeit und ein sauberes Klangbild.
Die aktiven Yamaha DXR mk3 Lautsprecher sind in drei Varianten erhältlich: DXR15, DXR12 und DXR10. Je nach Modell arbeiten 15-, 12- oder 10-Zoll-Tieftöner mit 1,75-Zoll-Hochtoneinheiten zusammen. Die Lautsprecher sitzen in leichten, spritzgegossenen Gehäusen, die nicht nur das Gewicht reduzieren, sondern auch Gehäuseresonanzen minimieren. Zudem verringert die optimierte Positionierung der Bassreflexöffnungen stehende Wellen und trägt damit zu einem präziseren Klang bei.
2000 Watt Class-D-Endstufe und 96-kHz-DSP
Technisch setzt Yamaha bei der neuen Serie auf ein 2-Wege-Bi-Amp-Design mit einem neu entwickelten 2000-Watt-Class-D-Verstärker. Dadurch erreichen die Modelle je nach Ausführung einen maximalen Schalldruck von 132 bis 134 dB SPL. Für Anwender in der Veranstaltungstechnik bedeutet das: genug Reserven für Club-Gigs, kleinere bis mittlere Live-Bühnen, Sidefills, Monitoring oder auch Sprachbeschallung bei Corporate Events.
Ein zentrales Merkmal ist außerdem der integrierte 96-kHz-DSP. Hier kommt Yamahas Advanced FIR-X Tuning zum Einsatz, das eine besonders gleichmäßige Phasencharakteristik und einen klaren, verzerrungsarmen Sound liefern soll. Dazu kommen verschiedene DSP-Modi für FoH/Main, Monitor-Anwendungen und weitere Werks-Presets. Zusätzlich lassen sich bis zu acht User-Presets speichern, was vor allem für Verleiher, Techniker und wiederkehrende Setups interessant ist.
Besonders praktisch im Live-Alltag: Ein interner Beschleunigungssensor erkennt die Ausrichtung des Lautsprechers. Dadurch kann automatisch die passende Einstellung gewählt werden. Das spart Zeit beim Aufbau und vereinfacht die Inbetriebnahme deutlich.
Yamaha DXR mk3 – Feedback-Suppressor, Delay und Remote-App
Auch in puncto Bedienung hat Yamaha nachgelegt. Auf der Rückseite sitzt ein gut ablesbares LCD-Panel mit Encoder, über das sich Presets, parametrische EQs, Delay und Routing direkt am Lautsprecher anpassen lassen. Hinzu kommen Funktionen zur dynamischen Rückkopplungsunterdrückung, die vor allem bei Handmikrofonen im Live-Betrieb hilfreich sind. Für fest installierte Mikrofone lassen sich rückkopplungsanfällige Bereiche gezielt erkennen und korrigieren.
Ergänzend dazu steht die D-Remote App für iOS und Android zur Verfügung. Darüber lassen sich alle wichtigen Parameter der DXR mk3 und DXS mk3 Systeme drahtlos steuern. Auch Limiter-Status, Temperatur und Fehlermeldungen können überwacht werden. Bis zu zehn Geräte lassen sich gleichzeitig einbinden und gruppieren. Gerade bei komplexeren Setups im Verleih, auf Events oder in Mehrzonen-Anwendungen ist das ein echter Praxisvorteil.
DXS mk3 Subwoofer für mehr Tiefgang und kontrollierten Bass
Passend zu den Tops bringt Yamaha die neuen DXS mk3 Subwoofer in drei Größen auf den Markt: DXS18 mk3, DXS15 mk3 und DXS12 mk3. Alle Modelle arbeiten mit einem neu entwickelten 2500-Watt-Class-D-Verstärker, Langhub-Tieftönern und einem leistungsstarken 96-kHz-DSP. Die Gehäuse bestehen aus robustem Sperrholz und sind mit einer widerstandsfähigen Polyurea-Beschichtung versehen.
Im Event- und Bühnenalltag besonders relevant ist die D-XSUB-Signalverarbeitung, mit der sich die Basswiedergabe bis auf 32 Hz, 35 Hz oder 38 Hz erweitern lässt – je nach Modell. Dazu kommen flexible Crossover-Einstellungen und ein Cardioid-Modus für kontrollierteres Bass-Management auf der Bühne. Gerade bei engen Bühnen, DJ-Setups oder Corporate Events mit sensibler Raumakustik ist das ein starkes Argument.
In Kombination mit den Tops entsteht so ein stimmiges System, das sowohl auf Pegel als auch auf klangliche Integration ausgelegt ist. Damit sind die neuen DXS mk3 Subwoofer vor allem für professionelle Beschallungsanwendungen interessant, bei denen Druck, Präzision und Betriebssicherheit gefragt sind.
Passive CXR/CXS mk3 Serie für Installationen
Neben den aktiven Systemen bringt Yamaha mit CXR mk3 und CXS mk3 auch passive Pendants auf den Markt. Diese zielen vor allem auf Installationen, Festinstallationen und Corporate-Event-Anwendungen, in denen aktive Lautsprecher nicht immer die ideale Lösung sind. Vor allem bei begrenzten Stromquellen in der Nähe oder bei fest geplanten Systemarchitekturen können passive Lautsprecher klare Vorteile bieten.
In Verbindung mit Yamaha PX- und PC-D-Endstufen oder kompatiblen Signalprozessoren sollen die CXR mk3 Lautsprecher ihre speziell abgestimmten Tuning-Settings optimal ausspielen. Damit erweitert Yamaha das Line-up sinnvoll für Integratoren, Systemhäuser und professionelle Installationsprojekte.
Yamaha DXR mk3 – Praxisgerechte Details für den Event-Alltag
Auch mechanisch ist die Serie klar auf die Praxis in der Veranstaltungstechnik ausgelegt. Die Modelle der DXR/CXR mk3 Serie verfügen über gummierte Tragegriffe, Rigging-Punkte für handelsübliche Ringschrauben sowie Stativflansche mit 0°-Position und 7°-Neigung nach unten. Das ermöglicht eine gezieltere Schallverteilung und damit eine präzisere Beschallung im Raum.

Optional sind U-Bügel für Festinstallationen erhältlich, die sowohl vertikale als auch horizontale Montage unterstützen. Außerdem bietet Yamaha passende Schutzhüllen und für die Subwoofer optionale Rollen an. Das klingt unspektakulär, ist im harten Rental- und Touring-Alltag aber oft entscheidend.
Einschätzung: Yamaha schärft sein Profil in der professionellen Beschallung
Mit der neuen Generation zeigt Yamaha deutlich, wohin die Reise geht: mehr Leistung, mehr DSP, mehr Flexibilität und eine klarere Ausrichtung auf professionelle Anwendungen. Die Yamaha DXR mk3 Lautsprecher dürften vor allem für Bands, DJs, Verleiher, Eventdienstleister und Installationsprofis interessant sein, die ein modernes, leistungsstarkes und zugleich praxisnahes PA-System suchen.
Zusammen mit den DXS mk3 Subwoofern sowie den passiven CXR/CXS mk3 Varianten deckt Yamaha ein breites Spektrum ab – von mobilen Live-Setups bis hin zu fest installierten Beschallungslösungen. Damit setzt die neue Serie ein starkes Zeichen im Markt für professionelle Veranstaltungstechnik.
Herstellerlink: Home – Yamaha – Deutschland
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